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Centre for Organismal Studies Heidelberg

4 Organisms

Mission

Das 2010 gegründete Centre for Organismal Studies (COS) Heidelberg hat sich die Erforschung der organismischen Biologie über die Grenzen der biologischen Organisationsstufen hinweg zum Ziel gesetzt. Forschung und Lehre des COS widmen sich der Biologie der Organismen von den molekularen Grundlagen über die Zellbiologie, Entwicklungsbiologie und Physiologie bis hin zu Evolution und Biodiversität sowie Systembiologie und Biotechnologie in pflanzlichen und tierischen Systemen.

Ulrike Engel: Fluoreszenzmikroskopie

Forschung

Forschung am COS widmet sich den molekularen und zellulären Mechanismen der organismischen Funktion in Tier und Pflanze. Zentrale Fragen sind zum Beispiel: Wie spielen molekulare Signalwege zusammen um spezifische Zelltypen hervorzubringen? Wie beeinflussen Zellteilungs- und Wanderungmuster die Form, Größe und Funktion von Organen? Wie kontrollieren Umweltreize wie Temperatur, oder Nährstoffangebot die Entwicklung und Physiologie von Organismen? Wie haben sich diese Mechanismen im Verlauf der Evolution herausgebildet und verändert?
Forschungsgruppen des COS bearbeiten diese Themen mithilfe von modernsten Technologien mit zahlreichen Partnergruppen der Heidelberger Lebenswissenschaften.

Seminarraum

Lehre

Die Lehre des COS folgt unseren großen Forschungslinien in der molekularen organismischen Biologie. Wir bieten ein breites Spektrum an grundständigen und weiterführenden Veranstaltungen im Bachelorstudiengang Biowissenschaften an, die Themen der Zell- und Entwicklungsbiologie, Physiologie, Neurobiologie, Biodiversität, und Evolution abdecken. Im Masterstudiengang Molecular Biosciences tragen Lehrende des COS zu den Majors „Molecular and Applied Plant Sciences“, „Developmental and Stem cell Biology”, “Neuroscience” und “Systems Biology” bei.

Neueste Veröffentlichungen

Walden, N.; German, D.A.; Wolf, E.M.; Kiefer, M.; Rigault, P.; Huang, X.-C.; Kiefer, C.; Schmickl, R.; Franzke, A.; Neuffer, B.; Mummenhoff, K.; Koch, M.A. 2020 Nested whole-genome duplications coincide with diversification and high morphological disparity in Brassicaceae Nat Commun 11 1 3795 doi: 10.1038/s41467-020-17605-7

Aktuelles